Dr. Michael "Doc" Hahn

Nie mehr Cello, nur noch Blues

  Als ich mich aus dem aktuellen berufspolitische Leben zurückziehen durfte,
machte ich mir so meine Gedanken über meine Freizeitgestaltung.
Nachdem meine Volksmusikkarriere schon in den 70er Jahren an chronischer Missstimmung
meines Hackbretts gescheitert war, beschäftigte ich mich zwangsläufig  mit der klassischen Musik.
Meine Frau war schließlich aktive Mitspielerin als Geigerin in mehreren Laienorchestern,
Quartetten und anderen Besetzungen. Bratsche war von meiner Tochter Sibylle besetzt.
Mein Sohn spielte Horn, die 2. Tochter Querflöte, Klavier, früher mal Cello. Also was blieb für mich?

Ein Cello war noch da. Mein Cellolehrer meinte aber nach kurzer Zeit:
„Du bist für mich der geborene Bläser!“, und so wurde ich Bläser, und zwar “Staubsauger“.
Auf dem Saxofon konnte ich nach 10 Minuten „Hänschen klein“ spielen,
also blieb ich dabei. Anfang des nächsten Jahres habe ich die 1. Band gegründet.
Die Bandmitglieder wechselten natürlich laufend, die Bandnamen auch.
Einmal waren wir das „Black & White Quartett“, mal „Medicin-Mans-Music (MMM)“,
schon auch mal die „Schwabinger Hot Doc’s“.
In Berlin hörte ich später den Saxofonisten van Morrison
in einer völlig neuen Besetzung à la „Power of Tower“.
Dieses Erlebnis animierte mich zur Gründung der Band
„Doc's Rhythm & Blues Connection“.